• Teilen auf Facebook
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Stichwortverzeichnis

Kurzbeschreibungen zum Thema Trocknung, Wasserschaden- und Schimmelbeseitigung

A

Adsorptionstrocknung

Hier bindet ein hygroskopisches Trockenmittel (meist ein Silikat-Rotor) die Feuchtigkeit, die anschließend über einen Abluftschlauch nach außen abgeführt wird. Funktioniert auch bei Frost und erreicht sehr niedrige Luftfeuchtewerte – ideal für kalte Keller oder stark durchfeuchtete Bauteile.

B

Bautrocknung

Die Bautrocknung entzieht frischem Estrich, Putz und Beton gezielt Feuchtigkeit, denn warme Luft nimmt mehr Wasser auf und beschleunigt das Ausdiffundieren – das senkt das Schimmelrisiko und lässt Folgegewerke früher starten.

C

CM-Messung

Die Calciumcarbid-Methode ist das anerkannte Verfahren zur Bestimmung der Belegreife eines Estrichs. Eine Materialprobe wird mit Calciumcarbid gemischt; der entstehende Gasdruck zeigt den exakten Feuchtegehalt an und belegt, ob der Boden bereit für Fliesen, Parkett oder andere Beläge ist.

E

Estrichdämmschichttrocknung

Spezialverfahren zum Trocknen von Wasser, das in die Dämmschicht unter dem Estrich eingedrungen ist. Über gesetzte Bohrungen wird trockene Luft gezielt in den Hohlraum geleitet oder feuchte Luft abgesaugt – so lässt sich der Aufbau trocknen, ohne den Estrich komplett aufzustemmen.

F

Frostschutz

Der Frostschutz hält die Innentemperatur über dem Gefrierpunkt und bewahrt wasserführende Leitungen sowie jungen Beton vor bleibenden Schäden, bevor die stationäre Heizung in Betrieb ist.

I

Indirekt befeuertes Heizgerät

Indirekt befeuerte Heizgeräte führen ihre Abgase separat nach außen ab und liefern saubere, trockene Warmluft – ideal zum Trocknen, weil keine zusätzliche Feuchte in den Raum gelangt.

K

Kondensationstrocknung

Das gängigste Verfahren der Bautrocknung: Ein Ventilator saugt feuchte Raumluft an und führt sie über einen Kühlkörper, an dem der Wasserdampf unter dem Taupunkt kondensiert und in einem Tank aufgefangen wird. Energieeffizient und einfach zu handhaben, allerdings ab etwa 5–10 °C zunehmend ineffektiv.

S

Schwimmender Estrich

Ein schwimmender Estrich bezeichnet einen Estrichaufbau, bei dem der Estrich komplett von Wänden, Rohren und der Bodenplatte entkoppelt ist. Der Estrich liegt auf einer Trittschall- und Wärmedämmung meist aus Styropor- oder Styrodurplatten. bei älteren Häusern kann diese Schicht auch aus Mineralwolle, Kokosfaserplatten oder einer Schüttung liegen.